Gedeckter Tisch beim Lecsó Festival von Balatonszárszó
Lecsó Kochen in Balatonszárszó     2018 | 09

Wenn alljährlich zum Ende der Sommerferien der Paprika reift, ist es in Ungarn Zeit, der farbigen Gemüsepflanze zu huldigen. Das lässt sich am eindrücklichsten mit einem Lecsó zelebrieren. Denn das ungarische Nationalgericht besteht vorwiegend aus Paprika, den man zusammen mit anderen Gemüsen und Delikatessen aus Fleisch im Kessel schmoren lässt. Guter Anlass für einen Mulatschak!

Da finden dann vielerorts Lecsó Festivals statt. So auch in Balatonszárszó. Der Zentralstrand (Központi Strand) wird zur riesigen Open Air Schauküche, wo >> Weiterschauen…


Heißluftballon WM im Waldviertel     2018 | 08

Gleich vorweg ein alter Hut: Es heißt Ballon FAHREN, und nicht FLIEGEN. Weil nämlich ein Heißluftballon keinen eigenen Antrieb hat, wird er nur vom Wind dahin geblasen. Unglaublich, dass es auf diese Weise möglich ist, einen bestimmten Punkt exakt anzusteuern. Genau darum geht es aber bei der Heißluftballon Weltmeisterschaft, die dieser Tage im Niederösterreichischen Groß Siegharts ausgetragen wird.

Da starten zweimal täglich 150 Ballons in den Waldviertler Himmel, um >> Weiterschauen…


Traktor Treffen beim Dreschkirtag in Rechnitz
Dreschkirtag 2018 – Historische Feldtage in Rechnitz     2018 | 08

Neulich am Geschriebenstein, da hat es ganz schön gestaut. Grund waren die vielen quietschbunten Traktoren, die geputzt und befahnt alle zum Traktortreffen beim Dreschkirtag nach Rechnitz gerattert sind. Dort liegt nämlich heuer bereits zum achten Mal anlässlich der Historischen Feldtage vom 11. bis 15. August ein Gemisch aus Landduft und Dieselgeruch in der Luft.

Eine traditionelle Heuernte kannst du da beobachten, beim Göpeln, Schmieden, Sägen oder Pflügen zusehen, und verschiedenste Dreschmaschinen lautstark und >> Weiterschauen…


Einladung zur Erfrischung bei der Wanderung in den Lienzer Dolomiten
Die Mari in den Dolomiten     2018 | 08

Wenn Temperaturen von über 35°C die Hitzewelle unerträglich machen, dann ruft der Berg. Und weil die Mari gerade zufällig in Lienz weilt, sind es die Dolomiten, die zum Aufstieg in kühlere Höhenlagen locken.

Ausgangsort der Wanderung ist die Dolomitenhütte (1616 m), die allein schon einen unvergesslichen Ausflug verspricht. Sitzt sie doch vor der eindrucksvollen Kulisse der Lienzer Dolomiten spektakulär auf einem Felsen >> Weiterschauen…


Sgraffitohaus in der Altstadt von Güns
Altstadt-Geschichten von Kőszeg | Güns     2018 | 07

Kőszeg verdient zu Recht den Beinamen „Schmuckkästchen Ungarns“, findet die Mari. 73 Baujuwelen sollen in der Altstadt stehen. Sie sind ordentlich (aber weniger gut lesbar und nur in ungarischer Sprache) mit Informations-Täfelchen versehen und erzählen die bewegte Geschichte der pittoresken ungarischen Kleinstadt an der österreichischen Grenze.

So der Heldenturm, jüngstes Juwel in der Günser Schmuckschatulle, der eine spektakuläre Aussicht auf die Dächer der Altstadt bietet. Er wurde an der Stelle des 1880 zerstörten südlichen Stadttores 1932 anlässlich der 400-Jahr-Feier des erfolgreich abgewehrten Türkenangriffs errichtet und erinnert an eines der bedeutendsten Kapitel in der Stadtgeschichte von Kőszeg. >> Weiterschauen…


"Das Studio Malick" von Malick Sidibé im Kaiserhausgarten beim Photo Festival La Gacilly Baden
Photo Festival La Gacilly Baden     2018 | 07

Baden: Kurort, Biedermeierstadt, ehemalige Kaiserresidenz und jetzt auch Festivalstadt. Denn Europas größtes Open-Air Photo Festival, das alljährlich im bretonischen Dorf La Gacilly stattfindet, möchte ab heuer jeden zweiten Sommer auch im niederösterreichischen Baden Foto- und Naturfreunde begeistern. Was die Mari betrifft, so ist das schon gelungen!

36 Bilderzählungen mit insgesamt 2.000 Fotografien ziehen sich auf einer 4,5km langen Strecke durch Parks, Passagen, über Gassen und Plätze. Die Mari ist sie gleich mehrmals abspaziert und hat ihren Tag in Baden staunenderweise verbracht. Denn da musst du beim Bilderschauen auch das Drumherum sehen. Und das könnte anderswo eindrucksvoller nicht sein: >> Weiterschauen…


Auf Schienen durchs Mittelburgenland     2018 | 06

Bis vor wenigen Jahren sind dort Personen- und Güterzüge aus Sopron oder Köszeg getuckert. Jetzt rattern bunte Draisinen auf der Teilstrecke der ehemaligen Burgenlandbahn zwischen Horitschon und Oberpullendorf. Passend zur Landschaft hat die Mari ein solches Schienenfahrrad in Waldgrün ausgefasst und ist damit durch den Bezirk Oberpullendorf getourt. „Österreichs Sonnenseite“ nennt sich das Bundesland, weil die Sonne dort früher aufgeht und aufgrund der Landschaftsform länger zu sehen ist. Das stimmt.

Jetzt ist der „Lenker“ bei einer Fahrraddraisine >> Weiterschauen…


Auf den Spuren der Árpáden     2018 | 05

Jetzt hat die Mari ihre Nase auch in die ungarische Geschichte gesteckt und dabei ein paar sehenswerte Orte entdeckt:

Und zwar im Komitat Somogy, südlich des Balaton, der zu der Zeit, als der Großfürst Árpád die ersten Magyaren ins Land geführt hatte, viel größer als heute war. Damals reichte der Plattensee nämlich bis Somogyvár, das heute mehr als 20km vom Südufer entfernt ist. Sogar ein Hafen lag da westlich des Kupavárhegy, einer plateauförmigen Erhebung, die der Árpádenspross Koppány, der Kahlköpfige, als Residenz wählte.

Eines Tages in den 1080er Jahren ging dessen Enkelsohn László im Wald auf die Jagd, als sich ihm ein riesiger Hirsch in den Weg stellte. Der begann prompt zu sprechen: >> Weiterschauen…


In einer stillgelegten Mühle     2018 | 04

Mit Null Vorwissen, aber großen Erwartungen hat sich die Mari dieser Tage in eine stillgelegte Getreidemühle im Mittleren Burgenland begeben, wo ein ehemaliger Müllermeister zur exklusiven Führung eingeladen hat. Bis in die 1970er Jahre hatten sich in dem alten Gebäude die Räder gedreht, angetrieben von einem Dieselmotor, der heute in einem deutschen Museum Technikfreunde beeindruckt. Derweil hat die Mari auch an dessen ursprünglichem Standort in der Mühle nicht schlecht gestaunt. Hat sie doch dank der detaillierten Erklärungen einen Einblick in die Müllerei gewonnen!

Jetzt hat es seine Zeit gedauert, bis die Mari begriffen hat, dass bei der Besichtigung einer Mühle räumliches Vorstellungsvermögen gefragt ist. Du musst nämlich >> Weiterschauen…


IV. Concours d’Élégance in Balatonfüred     2017 | 05

Allerhand zu sehen gab es neulich in Balatonfüred. Dort traf sich von 5.-7. Mai die Noblesse der Automobilgeschichte bei strahlendem Sonnenschein auf dem Tagore Sétány. Jetzt blickt die großzügige Promenade am Nordufer des Plattensees ihrerseits schon auf eine noble Tradition zurück, wurden doch ihre Platanen von namhaften Patienten der renommierten städtischen Herzklinik gestiftet. Angefangen beim indischen Nobelpreisträger Rabindranath Tagore, der dort Anno 1926 aus Dank für seine Genesung den ersten Baum gepflanzt hat.

Aus jener Zeit stammen auch die ältesten der Fahrzeuge, die da Anfang Mai 2017 im Schatten der Bäume standen: der Bugatti T40, BJ 1926, der >> Weiterschauen…